Montag, 25. März 2019

Die "Ödnis" ist nur vorübergehend

Momentan hat sich die Langeweile hier breitgemacht und das Neue fehlt.  Ich bitte um Nachsicht, denn es liegt nicht an "fortschreitendem Faulfieber" sondern schlicht und ergreifend an der Tatsache das ich mitten im Umzug stecke. Sobald ausgepackt ist und alles steht wo es soll, wird auch dieser Platz wieder zum Leben erweckt. Bitte ein wenig Geduld!

Sonntag, 10. März 2019

Das geheimnisvollste Buch der Welt!

Ist ein Buch nicht absolut faszinierend wenn der Autor nicht feststellbar ist und es darüberhinaus auch noch das größte historische Werk der Erde ist?

 Es gibt dieses Buch, mit nahezu gigantischen Ausmaßen und Geheimnissen. Der CODEX GIGAS oder die Teufelsbibel. Fast einen Meter hoch, mit einem Einband aus Holz und Leder der mit Ornamenten aus Metall verziert ist. Sein Gewicht beträgt für ein Buch unglaubliche 75 kg und die Seiten sind teilweise aus Pergament und einige aus Tierhäuten. Es fehlen 8 Seiten von denen unbekannt ist wer sie entfernt hat und aus welchem Grund. Es handelt sich um das einzig bekannte mittelalterliche Werk das eine genaue Abbildung Lucifer's beinhaltet. Ein Urheber dieses Mammutwerkes kann weder im Buch selbst, noch in historischen Überlieferungen ausgemacht werden. Faszinierend und absolut mysteriös ist auch die Enstehung dieser einzigartigen Schrift. Untersuchungen von Graphologen, Historikern und anderen anerkannten Wissenschaftlern haben zweifelsfrei ergeben, dass das komplette Buch von einer einzigen Person geschrieben wurde. Man muss sich jedoch einmal bewußt machen das dies eigentlich unmöglich ist. Unter den im Mittelalter herrschenden Bedingungen hätte ein Schreibkundiger in seiner Jugend mit der Arbeit beginnen müssen, um diese bis zu seinem Ende pausenlos fortzuführen. Mehrere Autoren können definitiv ausgeschlossen werden, eine Person kann das Werk zur damaligen Zeit aber auch nicht vollbracht haben, so bleibt seine Enstehung im dunklen Nebel der Vergangenheit verborgen......      Aber es gibt da noch die Legende das die Teufelsbibel in nur einer Nacht von einem dunklen Mönch geschrieben wurde. Man flüstert es sei Lucifer persönlich gewesen.

Zum Schluß sei noch erwähnt das dieses Kunstwerk natürlich auch real in seiner vollen Größe betrachtet werden kann. Es befindet sich im schwedischen Nationalmuseum in Stockholm.

 Bildergebnis für codex gigas

Montag, 25. Februar 2019

Die Lust an der Angst



Die Angst begleitet die Menschen schon seit Urzeiten. Die Angst vor der Dunkelheit, vor dem Unbekannten, vor Dingen oder Ereignissen die wir nicht logisch und rational erklären können. Dazu gesellt sich natürlich noch die Furcht vor Wesen die nur in unserer Fantasie existieren, oder vielleicht doch nicht? Sagen, Mythen und Legenden haben ja schließlich alle einen Ursprung und wer vermag schon mit Gewissheit zu sagen wieviele Körnchen Wahrheit in selbigem verborgen sind. Erstaunlich ist allerdings, egal wie sehr unsere diversen Ängste die Psyche malträtieren, die Auslöser faszinieren uns. Unheimliche Orte, flüchtige Schatten und die Vorstellung das dort etwas anwesend sein könnte, welches sich weit jenseits dessen befindet was uns vertraut ist, üben einen nicht gerade geringen Reiz aus. Nicht alles vor dem wir uns fürchten muss also zwangsläufig mit negativen Attributen behaftet sein. Beängstigende Storys liefern in vielen Fällen eine von nicht wenigen Zeitgenossen gerne angenommene Unterhaltung. Die unveränderte Beliebtheit von Dark-Fantasie und Horror Romanen trägt dieser Tatsache Rechnung. Wenn ein Autor es schafft eine düstere, bedrückende Stimmung zu erzeugen und dazu noch den Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht zu halten, spricht nichts mehr gegen eine wohlige Gänsehaut. Leider kursiert in diesem Genre auch eine Menge Schrott. Geschichten ohne vernünftige Handlung, Ereignisse und Akteure die eher albern wirken, oder wenig gehaltvolle Inhalte die nur von ihrer "Blutrünstigkeit" leben. Sind solche Storys aber gut gemacht, kann diese Gattung eine überaus spannende Lektüre darstellen. Mal ehrlich, Alltag gibt es doch genug, warum nicht mal in die dunklen Gefilde des Unerklärlichen abtauchen.

Lesenswert:

Dream Motel: Horror Thriller

Freitag, 15. Februar 2019

Realitätsverlust?


Die meisten Zeitungen lassen sich momentan ausgiebig über das Thema Dieselfahrverbote aus. Es gibt zahlreiche Diskussionssendungen im TV zu diesem Thema. So weit, so gut, schlimm nur das die Hysterie ständig wächst und die ganze Sache immer groteskere Züge annimmt. Aus den Reihen der Grünen werden immer mehr Stimmen laut, die unterstützt von diversen Umweltaktivisten, eine Ausweitung der Verbote auf alle deutschen Städte, bis hin zu landesweiten Dieselfahrverboten fordern. Bei allem Geschrei um dieses "heiße Eisen"frage ich mich ständig wo der Blick auf die Realität bleibt. Wie kann man kurzfristig die meistgenutzte und benötigte Motorenart abschaffen wollen? Vor einigen Jahren wurde der Diesel noch als besonders umweltfreundlich angepriesen aufgrund seines geringen Kraftstoffverbrauchs etc. . Wie will man der Welt erklären das man das Produkt welches man am häufigsten exportiert, selbst nicht mehr haben will? Rein sachlich betrachtet ist es doch nun einmal so, dass der Dieselmotor das meist verwendete Aggregat ist. Vom Kleintransporter bis zum 40 - Tonner, unter der Haube werkelt ein Diesel. Es ist auch ständig nur von den privaten Diesel-PKW die Rede, sehr heftig für die Betroffenen, zweifellos, dabei wird aber leider viel zu wenig erwähnt welche Lebensbereiche von dieser Antriebsform abhängig sind. Um nocheinmal klarzustellen, es geht nicht um eine "Dieselliebhaberei" oder Propaganda für eine bestimmte Technik, aber vor Fakten kann man doch nicht die Augen verschließen. Die Frage ist doch einzig und allein, wo ist die Alternative? Die Antwort tönt von allen Seiten gleich und lautet ausschließlich, immer wieder vorgekaut, Elektromobilität. Aber seien wir doch ehrlich, ist dies eine schnell umsetzbare, realistische Lösung? Sehen wir bald den Elektro-Sattelzug beim beliefern einer Aldi-Filliale? Sicherlich werden bald alle Taxiunternehmen in einer Stadt elektrisch fahren, wie auch die Feuerwehr und sämtliche innerstädtischen Busse. Die Liste lässt sich noch endlos fortsetzen und betrifft nicht nur den fliessenden Verkehr. Was ist denn mit unseren Baustellen, wovon wird wohl ein Bagger angetrieben der eine Baugrube aushebt? Zahlreiche Firmen verwenden große leistungsstarke Gabelstapler deren Antrieb ebenfalls auf die Erfindung Rudolf Diesels zurückgeht. Zu erwähnen wären natürlich noch die in Industriebetrieben verwendeten stationären Aggregate, die dem Antrieb aller möglichen Einrichtungen dienen und recht häufig von Selbstzündern in Gang gesetzt werden. Ach ja, da wäre ja auch noch die Müllabfuhr, welche geniale Lösung kommt wohl hier zum Einsatz, der Einbau eines Tretlagers oder ein Hänger voll mit Batterien? Fazit: Wenn man eine benötigte Technik, aus welchen Gründen auch immer, ersetzen will, dann funktioniert das nur wenn man auch einen adäquaten, praktikablen, zuverlässigen und genauso effizienten Ersatz bereitstellen kann. 

Bildergebnis für oldtimer müllfahrzeuge
gestern...
Bildergebnis für aktuelle müllfahrzeuge
heute...
Bildergebnis für eselfuhrwerke
morgen???


Dienstag, 12. Februar 2019

Der Krimi und die Landschaft.... oder, an schönen Orten mordet sich besser

  In Großstädten sind Verbrechen keine Besonderheit. An Krimis die an diesen Orten spielen ist man seit schier ewigen Zeiten gewöhnt und immer häufiger kann man sich dem Gefühl aufkommender Langeweile nicht erwehren. Vermutlich aus diesem Grund erfreuen sich Storys die an landschaftlich sehr schönen Örtlichkeiten beheimatet sind wachsender Beliebtheit. Egal ob Inselkrimi, Eifelkrimi, oder mordlustige Zeitgenossen in einem Bergdorf in den Alpen. Es hat schon was, wenn ein Autor/in mit wunderschönen Wortmalereien eine eindrucksvolle Landschaft beschreibt und es dann noch fertigbringt mitten in die Idylle einen spannenden Mordfall zu verpflanzen. Eine fesselnde Lektüre für den Liegestuhl im Urlaub, oder zu hause als kleiner "Fernwehbringer." Mir gefällt die Kombination von Idylle und nüchterner Ermittlung. Ein sonnenbeschienener Strand, eine leichte Brise, am blauen Himmel ein paar Schäfchenwolken und zwischen den Dünen liegt eine Leiche, wenn das nicht spannend ist.









Einige Beispiele für besonders gelungene Exemplare dieser Gattung:

Sonne, Strand und Tod: ein Rügen-Krimi (Luna Maiwald Rügenkrimi)
Balearenblut: Ein Mallorca-Krimi (Lisa Langer ermittelt, Band 1)


Eifel-Gold: Der 2. Siggi-Baumeister-Krimi (Eifel-Krimi)












Donnerstag, 7. Februar 2019

Der Wolf und die Dummheit einiger Menschen

Wir haben Nationalparks geschaffen, wir haben es geschafft aus unseren Gefilden längst verschwundene Tierarten wieder heimisch zu machen, auch gesunde Mischwälder sind durchaus wieder vorhanden. So weit so gut, doch dann kam der Wolf. Zuerst waren so ziemlich alle begeistert, egal welcher politischen Richtung sie angehörten. Doch kaum gibt es wieder eine nennenswerte Wolfspopulation, wie es in einigen Gebieten nun wieder der Fall ist, da zetern die ersten Zeitgenossen lautstark von einer Gefährdung der Weidetiere durch den Wolf. Damit nicht genug, sie fordern eine Freigabe zum Abschuss. Wölfe gehören nun einmal in unsere Wälder und jahrelang plädierten selbst die Herrschaften, deren plötzlicher Sinneswandel einem die Sprache verschlägt, für eine erneute Ansiedlung dieses großartigen Stammvaters unserer Haushunde. Es kann sicherlich niemals ganz ausgeschlossen werden, dass es vereinzelt zu Verlusten von Schafen oder anderen Tieren kommt, welche beim Vorhandensein von genügend Beutetieren in seinem Lebensraum als eher gering eingeschätzt werden können. Es stellt sich doch die Frage, welchem Ausmaß an Dummheit muss man anheim gefallen sein, um einerseits die Artenvielfalt in unserer natürlichen Umgebung zu fördern und gleichzeitig danach zu schreien Raubtiere zu töten, deren Fehler es war das "falsche" Beutetier zu erlegen. Ein Wahnsinn wenn man sich vorstellt welche Blüten ein solches agieren noch treiben könnte. Schießt man dann etwa geschützte Greifvögel wie den Habicht ab, weil er ein freilaufendes Huhn gerissen hat? Oder droht das gleiche Schicksal den endlich wieder ansässigen Wildkatzen, die ein paar Vogelnester geplündert haben? Man könnte die Liste der potenziell für unsere sogenannten Nutztiere gefährlichen Räuber noch ellenlang ausweiten, vom Marder bis zum Luchs, aber es ist an der Zeit auch schöne Dinge zu erwähnen. Für Wolfsfreunde oder Menschen die einfach einmal einen Einblick in die Lebensweise und das Verhalten dieser faszinierenden, intelligenten und sozialen Tiere bekommen wollen, empfehle ich eine Beschäftigung mit dem Buch Die Weisheit der Wölfe von Elli H. Radinger. Einblicke in das Familienleben eines Wolfsrudels, seinen Umgang mit den Alten oder Kranken, die Bedeutung des Spiels für das Sozialverhalten und das allgemeine Wohlbefinden. Genau beobachtet, sehr schön beschrieben und das auch noch sehr umfangreich. Fazit: Der Wolf und der Mensch sind sich sehr ähnlich, mit einer Ausnahme, das Lügen und Betrügen bleibt unser zweifelhaftes Privileg, solche Handlungen sind Wölfen völlig fremd!